Vor-Ort-Beratung

Die Vor-Ort-Beratung für Wohngebäude wird seit vielen Jahren vom Staat (BAFA) bezuschusst und ist daher eine sehr beliebte Form der Energieberatung.
Sie ist eine wichtige Hilfe für alle Haus- und Wohnungseigentümer/- innen, die bereit sind, für Energieeinsparung und Umweltschutz Geld insbesondere in Wärmedämmung, die Erneuerung der Heizungsanlage und Warmwasserbereitung sowie die Nutzung erneuerbarer Energien, zu investieren.

3 Phasen der Energieberatung

Phase 1: Erhebung des Ist-Zustandes

In einem ersten Schritt ermittelt der Energieberater den energietechnischen Ist-Zustand des Gebäudes und der Heizungsanlage. Dazu müssen Sie dem Berater, soweit vorhanden, die kompletten Baugenehmigungsunterlagen sowie alle Ausführungszeichnungen zur Verfügung stellen. Der Energieberater kommt zu Ihnen nach Hause und nimmt die entsprechenden Daten auf, auf deren Grundlage er eine Energiebilanz Ihres Gebäudes erstellt.

Phase 2: Energieberatungsbericht

Nach der Analyse des Ist-Zustandes fertigt der Energieberater einen schriftlichen Energieberatungsbericht an, der den Vorgaben der Förderrichtlinie entspricht. Der Energieberatungsbericht enthält in allgemeinverständlicher und übersichtlicher Form die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung sowie konkrete Vorschläge, wie Sie Ihr Gebäude energetisch sanieren können.

Phase 3: Abschlussgespräch

In einem Abschlussgespräch bespricht der Energieberater den Inhalt des Energieberatungsberichts mit Ihnen. Nutzen Sie die Gelegenheit, dem Energieberater Fragen zu stellen! Am besten können Sie sich auf das Gespräch vorbereiten, wenn Ihnen der Bericht bereits vorher überlassen wurde. Bitten Sie Ihren Berater darum!

Die Vor-Ort-Energieberatung wird vom Staat bezuschusst. Der Zuschuss beträgt 60 Prozent der förderfähigen Beratungskosten; maximal 800 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern und maximal 1.100 Euro bei Wohnhäusern ab 3 Wohneinheiten (Stand 01.04.2016)